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Dienstag, 24. August 2010

Na geht doch!

Ich kann es noch immer nicht glauben!
Nachdem wir ja nun am Freitag diesen Stress mit dem Auto am JFK hatten, hat sich die Lage vor einigen Stunden mal so ins komplette Gegenteil gekehrt!

Wir waren bei Hertz, hier in New Haven um einen zusätzlichen Fahrer eintragen zu lassen!

Und? Was soll ich sagen, nach gefühlten fünf Minuten gingen wir beide mit einem fetten Lachen im Gesicht aus dem Gebäude! Nicht nur, weil es kein Problem war, sondern, weil wir hier, anders als erwartet, das Ganze "für 'n Äppel und 'n Ei" bekommen haben.

Nachdem unser Grinsen nachgelassen hatte, ist Robert mit dem super coolen, riesigen Auto nach Branford gefahren (ich war natürlich auch mit dabei), damit wir uns bei der American Automobile Association (AAA) die für mich, Dank meiner Mitgliedschaft beim ADAC, kostenlosen Karten und Tourbooks abholen konnten. Nun können wir uns auch endlich mal auf einer Karte der gesamten USA eine grobe Route zurechtlegen, denn alles was das betrifft habe/n ich/wir zu Hause liegen gelassen.


Um das Glücksgefühl weiter zu genießen und uns die Umgebung anzugucken, sind wir ein bisschen durch die Gegend "gecruist" mit dem Wunsch, den Atlantik zu sehen. Gelandet sind wir dann am Hafen von Branford neben welchem sich ein kleiner Park befindet. Typisch amerikanisch gibt es dort gleich neben jeder Sitzgruppe ein festen Grillplatz!

Dann ging es zurück zu Micha, Auto abgestellt und zu Fuß in Richtung Uni. Also Yale hat man ja bestimmt schon in so einigen Filmen o.ä. gesehen, aber irgendwie hab ich mir das alles ein bisschen mehr bewachsener vorgestellt. Und alt sind die Häuser auch nicht wirklich, ist halt nur so gebaut! Aber es sieht trotzdem sehr schön aus und man findet viele kleine versteckte idyllische Fleckchen. Beeindruckt hat mich die "Beinecke Rare Book and Manuscript Library". Nicht nur, dass es dort eine Gutenberg Bibel zu sehen gibt, sondern auch die gesamte Architektur der Bibliothek hat mich fasziniert. Es gibt keine Fenster und Tageslicht kommt nur durch ca. 2,5 cm dicke Marmorplatten ins Gebäude.



Gegen Abend sind wir dann mit Micha auf den East Rock geklettert, um bei Dämmerung den Ausblick über New Haven zu genießen.

Mit diesem Bild will ich mich erst einmal verabschieden. Morgen solle es Richtung Washington gehen!

Gehabt euch wohl!   Tschöö!   Und bis später ;)!

Sonntag, 22. August 2010

Whalewatching in Boston

Guten Morgen alle miteinander!

Ein super Tag liegt hinter uns. Nach dem Stress von vorgestern, haben wir unser Auto erst mal stehen lassen. Statt dessen durfte Melanie mit ihrem eigenen Auto das Taxi spielen. Micha und Mel hatten sich für uns schon was echt tolles zurückgehalten. Es sollte zum Wale angucken nach Boston gehen. So mussten wir etwas zeitiger aufstehen als die letzten Tage. Ohne großes Frühstück ging es zu fünft (Mel, Micha, Ron, ich und Roslin, eine Freundin aus Michas Labor) um 8:30 Uhr nach Boston.

Um 12:30 Uhr wollten wir eine Whalewatching-Tour erwischen, was uns ausreichend Zeit für die Fahrt ließ. Daher wurde auch noch an der Interstate angehalten um Ron den täglichen Kaffee und den Anderen Kaffee und Frühstück zu besorgen. Nach 3-stündiger Fahrt sind wir pünktlich in Boston angekommen, um dort zu erfahren, dass alle Touren bis 17:30 Uhr ausgebucht wären. Um aber nicht unverrichteter Dinge zurückzufahren, entschieden wir uns, die 5 Stunden Wartezeit bei einem Fußmarsch durch Boston zu vertreiben. Daran sind Ron und ich ja schon gewöhnt. ;)
Boston ist wirklich eine hübsche Stadt und jedem zu empfehlen. Es ist nicht so riesig wie New York und hat eine interessante Mischung aus älteren und neuen Gebäuden.


Am Nachmittag sind wir dann noch in eine kleinere Taverne im Hafen eingekehrt, in der original Bostoner Muschelsuppe verzehrt wurde. Ich hab mich allerdings mit ebenfalls leckeren Mozzarella Sticks zufrieden gegeben...

Anschließend ging es aufs Boot zur Tour Richtung Atlantik. Die Fahrt bis zu den Wal-Gebieten dauerte 1,5 Stunden, auf dem doch schon recht schnellen Katamaran. Der Fahrtwind war auf jeden Fall nicht zu verachten:


Da Micha und Mel schon mal eine Tour gemacht haben, auf der sie keinen einzigen Wal zu Gesicht bekommen haben, hatten wir gemischte Gefühle auf der Fahrt ins offene Wasser. Allerdings war es ein Glücksfall, dass wir keine frühere Tour bekommen haben, denn so konnten wir dutzende Buckelwale beobachten. Diese Riesen sind wirklich beeindruckend. Wir hatten Wale direkt neben unserem Boot, die Luft ausgeblasen, ihre Schwanzflossen in die Luft gestreckt und uns ihre riesigen Rücken gezeigt haben. Und direkt neben unserem Platz auf dem Boot hat sich einer der Wale im Wasser gedreht und uns seinen Bauch gezeigt. Es war also eine überaus erfolgreiche Tour zu den Walen.




Da es zwischendurch auch schon dunkel wurde, konnten wir auf dem Rückweg noch die Skyline Bostons bei Nacht bewundern. Wirklich schön, aber seht selbst:



Jetzt sind wir zurück bei Micha, ausgeschlafen, um heute einen etwas chilligeren Tag am Atlantik zu verbringen. Ich freu mich schon drauf!

Viele Grüße!