Nach einem zwei stündigen Einkauf bei WalMart (riesige Halle, so große Auswahl - und, was brauch man denn alles zum Campen?) und einer Fahrt von ungefähr 70 Meilen sind wir ohne weitere Zwischenfälle in Virginia Beach angekommen. Um gleich den richtigen Weg zu finden, fand der erste Stopp im Virgina Beach Visitors Center statt. Die Damen dort waren sehr nett und wir konnten ihnen ein paar lustige Minuten verschaffen.

Zum Einen, weil ich nach einer Genehmigung für die State Parks gefragt habe, die in einem dieser tollen, aber auch benutzerunfreundlichen Tourbooks erwähnt wurde, aber irgendwie nicht bekannt war. Zum Anderen weil Robert unsere Situation vom Vortag erzählt hat (Schlafen im Auto nein, im Zelt ja), mittlerweile auch schon bekannt war, dass wir aus Germany sind, und dann plötzlich die "witzige" Idee aufkam beim nächsten Mal einfach zu sagen, dass wir so ein Auto in Deutschland als Wohnmobil bezeichnen oder halt wahlweise auch als Zelt!
Wat n Witz!!

Naja, dann ging es aber weiter zum "First Landing State Park". Nach einer kurzen Anmeldung (Zum Glück waren noch Plätze für zwei Übernachtungen frei) ging es dann rein in den Wald! Asphaltierte Wege, in gewissen Abständen rechts und links Lücken für die Autos und dahinter ne Bank mit Grillplatz. Da hat's dann auch nicht lange gedauert, bis wir das Auto abgestellt, unsere Badehosen angezogen hatten und am Strand lagen.
Strand, mit Ausblick auf ...

Schiffe, um nicht zu sagen Frachter. Es ist zwar ein etwas ungewöhnliches Bild, aber bei, ich schätze mal (obwohl ich sowas ja garnicht kann) 26°C Wassertemperatur im Atlantik, ist das dann auch egal gewesen. Also hieß es hinein ins tiefere Wasser. Aber worauf achten denn die Anderen so, beim ins Wasser gehen? Quallen? Also haben auch wir unser Tempo gedrosselt. Nach einigen Schritten, hab ich sie dann entdeckt: Krebse.

Das sind schon lustige Tierchen (siehe oben stehendes Video) und im Wasser muss man dazu noch aufpassen, dass man nicht auf einen drauf tritt. (War keine Absicht, und zum Glück hat er nicht gekniffen.) Auch Seeteufel, oder wie diese hübschen Tierchen heißen, muss es hier geben, immerhin liegen einige von ihnen (die, welche nicht mehr unter uns weilen) am Strand herum.


Als sich dann gegen Abend noch Delfine (Video) vor der Küste ihr Abendbrot genehmigten (Fische schwimmen hier auch rum, die springen sogar 2 - 3 mal hintereinander in ihrer Bahn aus dem Wasser) war das, zusammen mit dem Sonnenuntergang ein perfekter Abschluß des Tages. Diese flinken Springer bieten auch Nahrung für Pelikane.
Das einzige, was die ganze Stimmung über den gesamten Abend immer wieder ein bisschen zerstört hat sind die Übungsflüge der US Navy gewesen, aber so ist das halt, wenn man die Naval Station Norfolk und die Langley Air Force Base genau neben sich hat.
So, und das soll es von diesem Standort gewesen sein! Lasst es euch gut gehen! Wir werden diesen Ratschlag auf jeden Fall befolgen.