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Samstag, 21. August 2010

Murphys Gesetz

Also was soll man davon halten? Nun war gestern endlich der Tag, an dem wir unser Gefährt für die nächsten Tage abholen konnten und die ganze Sache wäre ja total langweilig, wenn mal alles so klappen würde, wie es geplant war.

Nachdem wir uns in unserem Hostel erneut mit Schoko- und Blaubeermuffin gestärkt hatten und gegen 10:30 erfolgreich auscheckten, gab es auf dem Weg zum JFK Airport auch keine weiteren Zwischenfälle, die es zu erwähnen Wert sind - oder vielleicht doch?!

Es soll ja Amerikaner geben, die ihr ganzes Leben nie eine 1-Dollar-Münze in die Hand bekommen und es deshalb sogar für ein Gerücht halten, dass es diese überhaupt gibt!
Dieses Gerücht möchte ich an dieser Stelle und mit diesem Bild aus der Welt schaffen.

Es gibt sie tatsächlich!!

Nachdem Robert ja irgendwo her (er weiß es selbst nicht mehr genau) schon ein solche Münze seit unserem zweiten Tag in den USA in der Tasche hat, hatte ich gestern das seltene Glück gleich fünf in der Hand zu halten.
Ich musste sie dann aber doch gleich dafür opfern, damit wir Roberts Ticket mit den air train zum JFK am Automaten ziehen konnten, der gibt nämlich nur max. 6 Dollar Wechselgeld zurück und das kleinste, was wir in unseren Taschen trugen war eine 20 Dollarnote.

Nachdem ich mein damit verbundenes inneres Dilemma überwunden hatte, fing der Spaß am Schalter der Hertz Autovermietung erst richtig an!

Ich zeigte unsere zwei Buchungsbelege vor und erklärte der netten Dame, dass wir nach der ersten Etappe von 60 Tagen nicht am Flughafen sein werden, um unsere zweite Buchung anzutreten. Daraufhin versuchte sie irgendwie dem dummen Computer unser Anliegen zu erklären und meinte nach einer Weile, dass sie nicht wisse, wie sie das machen solle und leitete uns freundlicherweise zur Managerin weiter.
Diese hat das Problem mit den unterschiedlichen Buchungsnummern erst einmal gekonnt überhört, fuhr deshalb mit der "normalen" Prozedur fort, bis es darum ging, einen zusätzlichen Fahrer eintragen zu lassen. Da erzählte sie uns dann plötzlich etwas davon, dass wir das Auto auf Robert buchen hätten müssen. Dies liege am Alter und der damit verbundenen Versicherungssumme, die dann höher ist, als wenn das Auto auf meinen Namen gemietet wird.

So 'ne Sch...!
Es ist ja nicht so, als ob ich mich vor dem Anmieten nicht damit auseinander gesetzt habe und ich hab auch sicher nicht mindestens sechs mal beim ADAC angerufen und nachgefragt ob es da irgendwelche Komplikationen geben könnte! Nein, hab ich nicht gemacht!

Denn immerhin haben wir ja auch nicht gewusst, dass für den "underaged" Zusatzfahrer eine Gebühr vor Ort zu entrichten ist, durch welche die erhöhte Versicherungssumme der Kasko dazu gemietet wird.

Nach stundenlangen Diskussionen, Argumentationen und unverständlichen Vorschlägen zwischen uns, der Managerin und einem der englischen Sprache mächtigen, via Telefon zugeschaltetem Angestelltem der ADAC Autovermietung GmbH in München sind wir jedoch zu keiner brauchbaren Lösung gekommen.

Ich weiß nicht, wo und bei wem dieses Problem nun eigentlich schon vorher bekannt sein hätte müssen, aber es kann doch nicht so schwer sein, unseren Wunsch in die Tat umzusetzen. Ein Auto. Zwei Fahrer. 68 Tage Mietzeit.

Hinzu kam nun noch, dass sich die Anmietung auch nicht mehr stornieren lies, da der Mietzeitraum schon begonnen hatte.

Fazit, wir haben jetzt erstmal ein Auto bis zum 19.10. mit dem nur ich fahren darf und werden versuchen Robert als Zusatzfahrer in einer anderen Hertz Station nachtragen zu lassen.

Der Mensch aus München hat zumindest gemeint, dass dies ginge und das es dieses Problem wahrscheinlich nur in der Stadt New York gibt.

Nach diesem Theater ging es dann mit benanntem Plan, Rucksäcken und riesiger Wut über den Parkplatz zum Stellplatz 211.

Und dort stand es nun, unser Auto!

Ich kann es eigentlich nicht in Worte fassen und ich bin mir just in diesem Moment auch nicht sicher, was für ein Modell das genau ist, aber wenn ich mich recht entsinne, haben wir einen Chevy (wenigstens typisch amerikanisch) Modell: Traverse.

Mit dem Ding hab ich dann meine ersten Fahrversuche auf amerikanischem Boden und mit Automatikgetriebe durchgeführt und zwar einmal durch New York (Manhattan), mit Rush Houre und Verfahren, Richtung New Haven wo der Micha schon verzweifelt auf uns gewartet hat.



Aber es ist alles gut gegangen, nur beim Verlassen der Interstate habe ich dann doch mal volle Kanne auf die "Kupplung" gedrückt.

Abgesehen vom Muskelkater geht es uns richtig gut. Wir hoffen bei euch sieht das nicht anders aus! Wer nichts mit "Murphys Gesetz" anzufangen weiß, der klicke hier!

Später gibt es dann auch noch etwas vom Robert, denn der schläft jetzt noch!

Also: "Stay online!"

Tag zwei in New York

Der gestrige Tag war wieder voll von Eindrücken. Wir sind ein weiteres Mal eine riesige Strecke zu Fuß durch Manhattan marschiert um die uns noch fehlenden Landmarks New Yorks mitzunehmen. Los ging es zu Fuß 40 Blocks am East River entlang bis zur Queensborrow Bridge, welches die größte Brücke ist, die ich bis jetzt gesehen habe. Dann weiter durch den Central Park zur Westside und weiter Richtung Downtown zum Times Square.

Das war der erste große "Flash" des Tages. Man kann die vielen bunten Lichter und Werbetafeln überhaupt nicht erfassen, wenn man das erste mal davon überflutet wird. Nachdem wir uns davon losgerissen haben, wurde das Empire State Building ins Auge gefasst. Für 20$ ging es ins 86ste Stockwerk. Dank des perfekten Wetters mit etwa 30°C und Sonnenschein, hatten wir 10 Meilen Sicht über New York hinweg. Bemerkenswert ist, dass diese Stadt so riesig ist, das einem die Höhe gar nicht mehr so gewaltig vorkommt. Und auch die Queensborrow Bridge kam mir von da oben aus doch recht mickrig vor. :D

Blick vom Empire State Building Richtung Downtown

Anschließend ging es bis zum Hudson River, vorbei an Penn Station und Madison Square Garden um eine kleine Pause beim Sonnenuntergang einzulegen. Nach Einbruch der Dunkelheit sind wir dann noch einmal zum Times Square zurück, um uns ein weiteres mal flashen zu lassen. Und Nachts ist das ganze noch gewaltiger...

Times Square bei Nacht

Auf unserem Rückweg zur Metro haben wir dann noch schnell das Rockefeller Center und die St. Patrick's Cathedral mitgenommen.

Rockefeller Center

Damit war ein weiterer recht anstrengender Tag zu Ende und wir pünktlich wie die letzten Tage 23 Uhr zurück im Hostel.

Bis später!

Freitag, 20. August 2010

Seitenbedienung

Aufgrund vereinzelter Anfragen, will ich mal kurz etwas zu dieser Seite sagen:

1. Die Bilderwolke kann man drehen, sobald man sie aktiviert hat. Dazu muss man nur einmal in den Bereich der Bilderwolke klicken, dann kann man sie durch das Drüberhalten des Mauszeigers in eine beliebige Richtung drehen.

2. Auf der "Wo waren wir?"-Seite werden alle Blogposts angezeigt, die von uns ein Geotag bekommen haben. Klickt man auf die einzelnen Markierungen, öffnet sich ein Link-Fenster über welches man zu den entsprechenden Posts springen kann.

3. Die Blogroll ist keine Werbung, sondern Links auf von uns selbst ausgewählte, interessante Seiten. Die sind immer mal einen Besuch wert!

Falls noch Fragen offen sind, könnt ihr die einfach in die Kommentare schreiben, wir beantworten nach Möglichkeit alles...

Viele Grüße und viel Spaß auf unserer Seite.

Donnerstag, 19. August 2010

Einige Merkwürdigkeiten

Als Ergänzung zu untenstehendem Artikel: Ich habe keine Schmerzen, sondern nur einen Muskelkater von dem gestrigen Gewaltmarsch. Und das ist auch berechtigt. ;)

Ansonsten sind mir hier noch ein paar kleine Dinge Aufgefallen. Lustig ist vor allem die Lüftung in unserem Zimmer. Der Schlafbereich wird von der Klimaanlage auf 20°C herabgekühlt. Da das aber zu kalt ist zum Duschen, kann man das Bad problemlos auf gemütliche 27°C aufheizen. Von Sparsamkeit ist da keine Spur. Auch beim Wasser nicht. In der Dusche z.B. kann man nur die Temperatur einstellen und ansonsten das Wasser an- und ausschalten. Sehr ungewohnt...

Mittlerweile kann ich auch verstehen, dass hier alles mit Klimaanlagen belüftet wird. Die Lufttemperatur draußen betrug gestern 25°C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Da ist es echt angenehm von Zeit zu Zeit mal etwas kühlere Luft zu atmen.

Als letztes noch: es ist wirklich ungewohnt, dass man durch die Straßen geht und bei jeder vorbei fahrenden U-Bahn der Boden unter den Füßen anfängt zu beben.

So, das soll es erst mal gewesen sein. Zeit für eine neue Entdeckungsreise durch Downtown Manhattan...

30 km Fußweg durch New York

Nachdem wir nach unsere gestrigen Tour ins Hostel kamen und ich mich daran machen wollte euch mitzuteilen, was wir alles Tolles gesehen haben, habe ich dieses Vorhaben aufgrund schwachen Akkus (nicht nur das Netbook hatte keinen Saft mehr :) auf heute zum Frühstück verschoben.


Unsere Tour starteten wir gestern zu Fuß Richtung Central Park. Nachdem wir uns dort einen Plan für den restlichen Tag zurecht gelegt hatten, ging der Spass erst richtig los!

Central Park

Auf Richtung Downtown mit der U-Bahn! Nicht nur wegen Geschwindigkeit und der nicht vorhanden zeitlich festgelegten Fahrpläne sollte man dies mal mitgemacht haben. Denn so ganz nebenbei findet man in der U-Bahn (und unterhalb der Straße wirklich NUR "in") eine richtige Abkühlung! Diese Temperaturunterschiede von Bahnsteig (34°C) zu Sitzplatz in der Bahn (18°C) sind nichts für Menschen mit Kreislauf. *lach*

WTC site
In Downtown Manhatten angekommen ging es dann vorbei an der WTC-site zum Pear A um einen Blick auf die "Grüne Lady" zu erhaschen!

Nachdem wir uns dann in der Wall Street mit frischem Geld und Subs gestärkt hatten ging der Fußmarsch auf dem Broadway weiter. Vorbei an der Charging Bull Statue mit dem Ziel Metrostation Fulton Street! Die Betonung liegt dabei wirklich auf Ziel! Wenn man sich von der atemberauben Kulisse dieser Stadt zu sehr ablenken lässt, kann es ruhig mal passieren. dass man so nebenbei rund 10 Blocks zu weit läuft und somit ein Stück weit am Ziel vorbei geschossen ist.
Pier A und "grüne Lady"
Uns ist das passiert - obwohl wir kurz bevor wir es bemerkten noch nett gefragt wurden, ob man uns bei der Orientierung auf der total maßstabsgetreuen Karte (*zwinker*) helfen könne! :)

Also ging es wieder ein paar Straßen zurück, vorbei an der New York City Hall, zu Fuß über die Brooklyn Bridge um die Skyline von Manhattan zu bestaunen. Bei Sonnenuntergang und Dunkelheit ist dies auch kein Problem, sowohl von der Manhattan Bridge (erster Stop) als auch vom Empire Fulton Ferry State Park (zweiter Stop) aus. Dank kräftigem Körpereinsatz haben wir es aber trotzdem geschafft diese dazwischen liegende, nicht wirklich kurze Distanz innerhalb kürzester Zeit zu überwinden - nur um euch mit beeindruckenden Bildern an der Schönheit dieser Stadt teilhaben zu lassen. ;)

Skyline von der Brooklyn Bridge aus gesehen
Sonnenuntergang über Downtown von der Manhattan Bridge aus

Manhattan bei Nacht

Nach der erfolgreichen Fotosession ging es zurück über die Manhattan Bridge, durch China Town zur Metrostation, um dann mit der U-Bahn zum Hostel zurück zu kommen.

Jetzt tut dem Robert die Hüfte weh
und ich hab ne riesige Blase am kleinen Zeh!

Alles Gute euch allen und bis später!

Mittwoch, 18. August 2010

Wir sind angekommen!!

So, wir haben es geschafft. Nach einem sehr gemütlichen Flug und einer Problemlosen Einreise in die USA sind wir gesund, aber nicht wirklich munter in New York angekommen.
Anfangs hatten wir noch etws Sorgen, da wir schon in Berlin eine ganze Stunde Verspätung hatten, bevor es losgehen konnte. Allerdings sind wir dennoch nur leicht verspätet in Rejkjavik angekommen. Wirklich tolle Bilder konnten wir allerdings aus dem Flugzeug nicht machen, da wir bis kurz vor Island nur einen homogenen Wolkenbrei unter uns hatten:



In Rejkjavik ging alles ganz einfach, wir mussten nur nochmal unseren Pass vorzeigen und waren auch schon an allen Kontrollen vorbei. So war auch genug Zeit das architektonisch sehr interessante Flughafengebäude zu bestaunen.


Danach hatten wir auf dem Flug zwar auch viele Wolken, aber einen tollen Blick auf Grönland konnten wir dennoch werfen:

 

Und dann waren wir auch schon ruck-zuck in Newark. Trotz Horrorgeschichten zum Thema Einreise in die Staaten, waren wir innerhalb von einer Stunde aus dem Flugzeug raus und durch die Einreisekontrolle, haben die Rucksäcke geschnappt und waren ohne Gepäckkontrolle auch schon an der frischen und sehr warmen Luft von New Jersey. Schon da war klar, Klimaanlagen sind was wirklich tolles!


Mit dem Expressbus ging es dann weiter nach Manhatten, Central Station. Erster Eindruck: Diese Stadt ist warm, laut, bunt und einfach riesig.
Nachdem wir uns notdürftig mit etwas Essen und trinken eingedeckt haben (im Flugzeug hätten wir dafür bezahlen müssen), ging es dann mit der U-Bahn nach East Harlem und zu Fuß zu unserem Hostel.


Und jetzt sitzen wir hier, geschafft, nach einem 25 Stunden langen Tag und werden erst einmal im Bett im 4-Mann-Zimmer die ersten Eindrücke verarbeiten.

Viele Grüße in die Heimat!

Und gute Nacht ;)

Dienstag, 17. August 2010

Aller Anfang ist schwer...

Wir wollen hier ja keine Namen nennen, aber da Heinz und Hans für unsere aktuelle Stimmung nix können, muss halt doch der Tom herhalten. (Und das auch noch in doppelter Ausführung)

Nachdem wir uns in wochenlanger Kleinarbeit den Blog so zurecht gelegt haben, dass ihr euch in jeder Ecke zurecht findet und wohl fühlt, und uns nun die halbe Nacht mit oben nicht genannten Markenprodukt um die Ohren geschlagen haben, stellen wir fest...

In nicht mal 10 Stunden sitzen wir im Flieger. Yippie!!

Unsere Reise beginnt auf dem Flughafen Berlin Schönefeld, wo wir der allseits bekannten Fluglinie Iceland Express nicht nur unser Gepäck, sondern auch unsere Leben anvertrauen. Über einen kurzen Zwischenstopp in Island geht es dann ab in den Big Apple.

Von dort gibts dann mehr unserer geistigen Ergüsse zu eurem Zeitvertreib! Amen!

Wir hoffen ihr habt gefallen daran uns auf den einzelnen Etappen zu begleiten (im Geiste sind wir alle EINS) und freuen uns über jegliche (ja, jegliche) Art von Kommentaren.

Viele Grüß von uns beiden!