Die erste Nacht im Yellowstone machte uns gleich klar, wie gut es war, sich mit winterlicher Kleidung einzudecken. Schon zum Kochen am Abend brauchten wir die Handschuhe. In der Nacht musste man sich dann auch gut im Schlafsack einpacken und zum Frühstück konnten wir uns noch nicht mal von der Sonne wärmen lassen, da wir im Wald waren und es zudem komplett bewölkt war.
Als das überstanden war und wir uns halbwegs an die Temperatur gewöhnt hatten, ging es erst einmal in Richtung des ersten Visitor Center, wobei wir davor von einem "Area closed" Schild gestoppt wurden. Alles geschlossen, niemand mehr unterwegs, aber dafür himmlische Ruhe. Der Parkplatz war zum Glück noch offen und so suchten wir uns ein paar Steckdosen zum Akkus Laden und sind dann zum "West Thumb" des Yellowstone Lakes gelaufen. Den Trail konnten wir allerdings auch nicht nutzen, da die erste Brücke ebenfalls gesperrt war. So ging es auf verlassenen Straßen das Stück bis zum Wasser.
Da es da nicht all zu viel zu sehen gab, sind wir weiter nach Norden zum "West Thumb Geyser Basin" gefahren, wo es die ersten dampfenden Quellen zu bestaunen gab. Aus zahlreichen mit heißem Wasser gefüllten Löchern stieg der Dampf in die kühle Luft auf. Ein komisches Gefühl, über einen Holzsteg zu wandern und direkt daneben kochendes Wasser aus dem Boden aufsteigen zu sehen. Den Steg durfte man auch nicht verlassen, da der Boden stellenweise nur aus einer dünnen Kruste bestand. Und bekanntlich ist es nicht so gesund, den Fuß mal in kochendes Wasser zu halten...
Und dann erst die Farben! Selbst bei bewölktem Himmel waren Farben von tiefem Blau bis zu dunklem Rot zu sehen. Großteils gebildet durch verschiedene Bakterienarten, die in dem heißen Wasser überleben können.
Der Dampf kann es einem aber auch recht schwer machen. Zum Einen riecht es durch den Schwefel nach faulen Eiern, was mich nicht sonderlich störte, Ron aber gar nicht ab konnte. Zum Anderen war es auch schwierig Bilder von den Quellen zu machen, ohne die kalten Kameras in der feuchtwarmen Luft komplett beschlagen zu lassen.
Da wir in dem vorhanden Material kaum Informationen zu Trails innerhalb des Parks bekommen hatten, war unser nächstes Ziel der große "Old Faithful" Geysir, wo auch noch ein Visitor Center geöffnet hatte. Dort angekommen, war ich schon wieder froh, nicht in der Hochsaison in diesen Park gekommen zu sein. Denn hier war noch einiges los, trotz dass der Winter vor der Tür stand.
Mit drei kleinen Zetteln, auf denen einige der vorhanden Trails eingezeichnet waren setzten wir uns zu den restlichen Touristen, um den Ausbruch des Old Faithful anzuschauen. Nach einer halben Stunde warten war es dann so weit: Dampf und Wassermassen, die aus einem Loch im Boden geschossen kamen. Allerdings hatten wir uns das Ganze etwas spektakulärer vorgestellt. Vielleicht lag es auch an dem bewölkten Himmel, denn weißer Dampf vor weißen Himmel war nicht sonderlich gut zu sehen...
Leicht ernüchtert von dem ganzen Trubel, der um diesen einen Geysir gemacht wird (der ist so etwas wie die Hauptattraktion des Parks) machten wir uns zu Fuß auf durch das umliegende Gebiet. Dieses ist von unzähligen sprudelnden, spritzenden, blubbernden und dampfenden Quellen in den verschiedensten Farben und Formen durchzogen, weshalb wir auch volle 2 Stunden darin verbrachten.
Damit neigte sich dieser Tag auch schon wieder so langsam seinem Ende entgegen und wir haben viel weniger gesehen als geplant und zugleich mehr als erwartet. Da der Park aber noch viel mehr zu bieten hatte, änderten wir unseren Plan abermals und legten einen Tag mehr für den Yellowstone NP ein.
Dadurch blieben uns bis zum nächsten Campground nur noch 26 km, auf welchen aber noch zahlreiche Geysire und Quellen lagen. Als nächstes nahmen wir noch das "Upper Geyser Basin" mit, welches mit weiteren unglaublich bunten Löchern gefüllt war. Unter Anderem gab es da auch den "Black Pearl Geyser", welcher aber gerade nicht aktiv war.
Als wir uns wieder zu Auto begaben, sahen wir auf der hinter dem Parkplatz liegenden Straße zwei dunkle, lebende Punkte. Die mussten wir uns natürlich genauer anschauen. Beim Näher kommen sahen wir dann was es war: zwei Bisons! Einfach so auf der Wiese stehend und grasend. Diese Riesen sehen echt gewaltig, kraftvoll und dennoch absolut ruhig aus. Und sie haben einen total flauschigen Kopf! Kraulen möchte ich sie aber dann doch nicht.
Nachdem wir sie ein paar Minuten beobachtet haben, ging es weiter zur "Grand Prismatic Spring". Dies ist die größte der Quellen im Yellowstone NP und sie enthält nahezu das gesamte Farbspektrum. Vom Parkplatz aus muss man erst einmal einen kleinen Hügel hinauf an dessen Seite heißes, dampfendes Wasser in den Gibbon River strömt. Durch die Bakterien hat sich ein total bunter Wasserfall Wasserfall gebildet. Von den vielen Farben der Quelle war allerdings nicht alles zu erkennen, da man nicht sehr nahe heran kommt und dadurch nicht sehr tief in das Wasser hinein blicken kann. Dennoch ist direkt daneben eine weitere große Quelle, deren hellblaue Wasserfläche mit dem Dampf und den Blasen wie ein riesiger Kochtopf erschien.
Unser letzter Stopp des Tages hieß "Firehole Lake Drive" mit der "Firehole Spring". In dieses etwa 3 m breite und mehrere Meter tiefe Loch konnte man ganz gut von oben hinein schauen und so konnten wir sehen, wie weiter unten Wasserdampf mit hohem Druck in das Becken gedrückt wurde. Dabei hörte sich das Ganze wie ein dumpfes Stampfen an, nach welchem die Blase auftauchte und wenige Sekunden später blubbernd zur Oberfläche stieg. Leider war das Stampfen so niederfrequent, dass es nicht von der Kamera aufgenommen werden konnte. Aber dennoch ist es ein cooler Anblick:
Den Ausbruch des "Great Fountain Geyser" verpassten wir nur um ein paar Minuten, dafür konnten wir uns aber den Ausbruch des White Dome Geysirs ansehen, welcher wie ein kleiner Vulkan geformt war und einen dünnen Strahl aus Wasser und Dampf mehrere Meter in die Höhe pustete.
Am Ende dieser Nebenstraße konnten wir dann weitere große Tiere beobachten: Wapitihirsche. Sie sind etwa so groß wie Elche, haben aber kein so flächiges Geweih.
Da das Tageslicht kaum mehr ausreichend war, um sich noch etwas anzuschauen, ging es mit einem letzten majestätischen Anblick des Hirsches weiter zum Madison Campground, Energie tanken für die nächsten Tage.
Montag, 11. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Über 1000 Meilen in den Norden
Raus aus San Diego ging es erst einmal wieder in Richtung Las Vegas! Dort gab es dann auch wieder etwas günstigeren Sprit.

Ja man glaubt es kaum! Da kann man sogar günstig Tanken. Dies bedeutete aber runter von der Interstate zu fahren, Tank voll füllen, Foto machen, und dann das Auto mit offenen Fenster, lauter Musik auf dem Strip "langschieben".
Als die Nacht weiter voran geschritten war, haben wir uns einen netten Rastplatz irgendwo auf dem Highway 93 zum Nächtigen ausgesucht.
Am nächsten Morgen ging es von dort aus Richtung Salt Lake City. Den ersten Zwischenstopp haben wir jedoch in Wendover gemacht. Dort mussten wir dann erstmal wieder das Auto füttern. Im Visitor Center deckten wir uns bei einer netten Dame (die natürlich Verwandtschaft in Deutschland hat, aber wegen der ganzen Terroristen noch nicht nach Heidelberg gereist ist) mit Infos und einem kostenlosen Heißgetränk ein ;).
Dann führte uns die Interstate 80 direkt über die Salzwüste, vorbei am Salt Lake in die City.
Der Anblick war aber etwas ernüchternd, da es die Nacht zuvor geregnet hatte und somit alles mehr Matsch als Wüste war und hinzu kam, dass man auch nicht wirklich die Möglichkeit hatte mal einen Fuß drauf zu setzen.
Der See dagegen hat sich dann dank seiner ruhigen Oberfläche und der Sonne von einer glänzenderen Seite gezeigt.
In der Stadt mussten wir noch einmal einen Walmart aufsuchen.
Der Grund?! War eine der Infos, die wir kurz zuvor bekommen hatten. Da erzählte uns nämlich die Dame: "Gestern waren Leute hier, denen habe ich gesagt, ihr wollt in den Yellowstone, da gibt's bestimmt bald Schnee. Und nun hat es letzte Nacht tatsächlich geschneit." Da der Ronald aber seine zweite lange Jeans zu Hause gelassen hatte und wir beide nicht wirklich auf winterliche Temperaturen eingestellt waren, musste hier noch nach Mütze, Schal und Handschuh und einer zweiten günstigen Ersatzhose gesucht werden. Das hat vielleicht Spaß gemacht (DENKSTE)! Ist schon schwer etwas in einer Größe und Schnittform zu finden, die nicht der Form eines "Durchschnitts-Amis" entspricht. Nach gefühlten nervigen 3 Stunden habe ich dann etwas gefunden und so konnten wir unseren Trip fortsetzen.
Das nächste große Ziel hieß, dank der wirklich engagierten Dame, Grand Teton National Park.
Auf dem Weg dort hin sollten wir aber nicht die Lava Hot Springs verpassen. Haben wir auch nicht!
Der Ort war uns aber ein bisschen zu "touristisiert" und man konnte bei Dämmerung auch nicht wirklich etwas sehen. Wir haben den Stopp dennoch produktiv genutzt, indem wir uns bei Laternenlicht unser Abendbrot gekocht und uns im Restroom der "Bekanntesten heißen Quellen von Lava Hot Springs" die Haare gewaschen haben.
Sauber und gestärkt ging es weiter in die Nacht hinein um kurz vor dem "Palisades Dam" des Snake River auf dem Highway 26 einen Parkplatz zum Übernachten zu nutzen. Das Frühstück gab es dann direkt am Damm neben dem schon geschlossenen Campingplatz (Saison ist hier wirklich nicht mehr).
Danach führte uns der Weg zum 8429 Fuß hohen Teton Pass. Hier haben wir auch noch die letzten Schneereste nicht nur angucken, sondern auch anfassen dürfen ;)
Im Tal sah die Sache aber schon wieder ganz anders aus und da uns die Gegend so begeisterte, haben wir den Nachmittag damit verbracht, eine Runde um den Jenny Lake zu wandern.
Dabei sind wir an den Hidden Falls vorbei gekommen. Ein wirklich schöner Wasserfall versteckt im Wald.
Nachdem wir auch noch den Inspiration Point erklettert hatten,
haben wir auf dem Weg zum Auto die ersten "wilden Tiere" in diesem Gebiet neben dem Wanderweg entdeckt. Elche! Eine Kuh mit ihrem Kalb.
Hier heißen die übrigens nicht "Elks", das sind Wapitihirsche, sondern "Mooses". (bringt mich noch immer durcheinander)
Der Rückweg war nebenbei bemerkt das reinste "Wechselbad der Gefühle".
Entweder gab es im Schatten eisigen Wind oder der Schweiß lief im Schein der Sonne. Aber immer konnte man einen Blick auf die mit Schnee bedeckten Bergspitzen und den See, der in der Sonne strahlte, werfen.
Dann ging es weiter in den Norden in den Yellowstone National Park, wo noch ganze vier von zwölf Campingplätze geöffnet hatten. Auf dem Ersten im Süden, am Lewis Lake, konnten wir dann sogar kostenlos übernachten, da das Wasser schon abgestellt wurde. Also musste zum Waschen der geschundenen Füße der erfrischende See herhalten.
Nachdem diese dann während des Abendbrotes wieder gut durchblutet wurden, ging es ab ins Bett.
Als die Nacht weiter voran geschritten war, haben wir uns einen netten Rastplatz irgendwo auf dem Highway 93 zum Nächtigen ausgesucht.
Am nächsten Morgen ging es von dort aus Richtung Salt Lake City. Den ersten Zwischenstopp haben wir jedoch in Wendover gemacht. Dort mussten wir dann erstmal wieder das Auto füttern. Im Visitor Center deckten wir uns bei einer netten Dame (die natürlich Verwandtschaft in Deutschland hat, aber wegen der ganzen Terroristen noch nicht nach Heidelberg gereist ist) mit Infos und einem kostenlosen Heißgetränk ein ;).
Dann führte uns die Interstate 80 direkt über die Salzwüste, vorbei am Salt Lake in die City.
Der See dagegen hat sich dann dank seiner ruhigen Oberfläche und der Sonne von einer glänzenderen Seite gezeigt.
In der Stadt mussten wir noch einmal einen Walmart aufsuchen.
Der Grund?! War eine der Infos, die wir kurz zuvor bekommen hatten. Da erzählte uns nämlich die Dame: "Gestern waren Leute hier, denen habe ich gesagt, ihr wollt in den Yellowstone, da gibt's bestimmt bald Schnee. Und nun hat es letzte Nacht tatsächlich geschneit." Da der Ronald aber seine zweite lange Jeans zu Hause gelassen hatte und wir beide nicht wirklich auf winterliche Temperaturen eingestellt waren, musste hier noch nach Mütze, Schal und Handschuh und einer zweiten günstigen Ersatzhose gesucht werden. Das hat vielleicht Spaß gemacht (DENKSTE)! Ist schon schwer etwas in einer Größe und Schnittform zu finden, die nicht der Form eines "Durchschnitts-Amis" entspricht. Nach gefühlten nervigen 3 Stunden habe ich dann etwas gefunden und so konnten wir unseren Trip fortsetzen.
Das nächste große Ziel hieß, dank der wirklich engagierten Dame, Grand Teton National Park.
Auf dem Weg dort hin sollten wir aber nicht die Lava Hot Springs verpassen. Haben wir auch nicht!
Der Ort war uns aber ein bisschen zu "touristisiert" und man konnte bei Dämmerung auch nicht wirklich etwas sehen. Wir haben den Stopp dennoch produktiv genutzt, indem wir uns bei Laternenlicht unser Abendbrot gekocht und uns im Restroom der "Bekanntesten heißen Quellen von Lava Hot Springs" die Haare gewaschen haben.
Sauber und gestärkt ging es weiter in die Nacht hinein um kurz vor dem "Palisades Dam" des Snake River auf dem Highway 26 einen Parkplatz zum Übernachten zu nutzen. Das Frühstück gab es dann direkt am Damm neben dem schon geschlossenen Campingplatz (Saison ist hier wirklich nicht mehr).
Im Tal sah die Sache aber schon wieder ganz anders aus und da uns die Gegend so begeisterte, haben wir den Nachmittag damit verbracht, eine Runde um den Jenny Lake zu wandern.
Dabei sind wir an den Hidden Falls vorbei gekommen. Ein wirklich schöner Wasserfall versteckt im Wald.
Nachdem wir auch noch den Inspiration Point erklettert hatten,
haben wir auf dem Weg zum Auto die ersten "wilden Tiere" in diesem Gebiet neben dem Wanderweg entdeckt. Elche! Eine Kuh mit ihrem Kalb.
Hier heißen die übrigens nicht "Elks", das sind Wapitihirsche, sondern "Mooses". (bringt mich noch immer durcheinander)
Entweder gab es im Schatten eisigen Wind oder der Schweiß lief im Schein der Sonne. Aber immer konnte man einen Blick auf die mit Schnee bedeckten Bergspitzen und den See, der in der Sonne strahlte, werfen.
Dann ging es weiter in den Norden in den Yellowstone National Park, wo noch ganze vier von zwölf Campingplätze geöffnet hatten. Auf dem Ersten im Süden, am Lewis Lake, konnten wir dann sogar kostenlos übernachten, da das Wasser schon abgestellt wurde. Also musste zum Waschen der geschundenen Füße der erfrischende See herhalten.
Nachdem diese dann während des Abendbrotes wieder gut durchblutet wurden, ging es ab ins Bett.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Wat ein pornöses Institut
Früh halb sechs ging es raus aus den Federn. Wir hatten schließlich einen straffen Zeitplan einzuhalten (wie schon seit etwa drei Wochen ;). Nach einem Frühstück bei frischer, kühler Luft und Sonnenaufgang im Joshua Tree National Park ging es in Richtung San Diego, was wir nach drei Stunden Fahrt auch pünktlich erreichten. Erwartet wurden wir von Jule, die ihren Arbeitstag extra für uns erst später begann.
Nach Begrüßung und Zeigen der Wohnung von Jule und Christoph chauffierten wir Jule noch zu ihrem pornösen, direkt am Meer liegenden Institut, welches wir uns auch erst einmal anschauen wollten.
Die Architektur ist schon ganz schön ausgefallen - unverputzter Beton, Fenster mit Meerblick, Innenhof mit Wasserlauf, Sonnenuntergang zwischen den Gebäudeteilen - nicht übel!
Und dazu noch Skulpturen aus Glas. Ein wirklich beeindruckendes Ensemble ;) Das einzige Problem war die fehlende Sonne - wir hatten in San Diego Bewölkung und 16°C Lufttemperatur. Das kommt da nicht all zu oft vor.
Dennoch wollten wir den Tag noch ein wenig nutzen und so machten wir uns auf zum Pine Trees State Park. Dieser liegt gleich nebenan und ebenfalls direkt am Meer. Das Auto wurde also am Strand abgestellt und wir gingen zu Fuß am Strand entlang zu dem State Park.
Auf dem Weg dorthin fand Ron wieder ein tolles Fotomotiv mit weißen Steinen am Strand und ankommenden Wellen. Dummerweise gefiel seiner Kamera das Motiv aber nicht und so stellte sie einfach ihre Dienste ein und behauptete einen Systemfehler in der Fokusautomatik zu haben. Und selbst gutes Zureden half nicht.
So ging es also, schon mit dem schlimmsten rechnend in den Park, welcher gute Gelegenheiten bietet zum Wandern und Natur bestaunen. Dies haben wir auch drei Stunden lang ausgenutzt. Glücklicherweise hat sich Ron's Kamera doch noch dazu überreden lassen, ein bisschen länger durch zu halten und so konnte die Wanderung durch den Wald und die Steilklippen hinunter in vollen Zügen genossen werden.
Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann auch noch durchsichtige Steine gefunden (kein Glas!) Ich hab den Stein auch erst mal für eine Qualle gehalten, aber nein, war es dann doch nicht. Wir wissen noch nicht, was das für Dinger sind, aber das finden wir sicher noch raus.
Zurück im Auto ging es dann zu den La Jolla Shores, ein eigentlich sehr hübscher Strand in einer relativ kleinen Bucht gelegen. Und unter normalen Umständen sieht das sicher noch besser aus. Bei schlechtem Wetter und - wie üblich - außerhalb der Saison war der Strand unbevölkert und nicht so gut gepflegt. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht davon abhalten uns einmal ins kalte Wasser des Pazifiks zu werfen. Die Baderunde fiel nicht so lange aus, aber dafür können wir auch den Pazifik von unserer Erlebnis-Wunsch-Liste streichen.
Den Abend haben wir dann zusammen mit Jule und Christoph bei Burgern im ... und einer Runde UNO ausklingen lassen.
Der nächste Tag stand ungeplanter Weise ganz im Zeichen von Blog schreiben und Fotos aufarbeiten. So hatten wir abends nur noch Zeit, bei einer Hertz Station vorbei zu schauen, da unser Auto langsam aber sicher Luftdruck in einem Reifen verlor. Der freundliche Mitarbeiter im Marriot sagte uns dann, wir sollten das Auto am Besten austauschen, er hätte aber keine von diesem Typ da. Wir sollten also zum Flughafen fahren, wobei er uns gleich noch eine Adresse auf einer Karte anmarkerte. Dort angekommen standen wir allerdings vor einem weiteren Marriott Hotel und die Dame dort sagte uns, dass sie uns leider auch nicht helfen könne und ihr Freund Marcus wohl die falsche Adresse markiert hatte. Also ging es von dort aus weiter, diesmal wirklich zum Flughafen, wo wir das Auto auch ohne Probleme tauschen konnten. Dafür mussten wir allerdings erst einmal einen Ford Explorer ablehnen, weil der uns zu klein war. Am Ende sind wir bei einem weiteren Chevy Traverse gelandet. Diesmal aber in weiß! Da sieht man den Dreck besser drauf ;) Cool sieht er auf jeden Fall aus.
Tags darauf haben wir noch einen Blick von Harbor Island auf Downtown San Diego geworfen, was wir eigentlich auch schon den Tag zuvor hätten machen können, da die Autovermietung gleich um die Ecke liegt. Aber so konnten wir da gleich nocheinmal vorbeifahren, da unsere Fernbedienungen zum Öffnen der Türen nicht mehr funktionierten. Die nette Dame von Hertz wies uns dann erst einmal darauf hin, dass gleich gegenüber eine Militätbasis liegt und deren Störsender alles mögliche an Fernbedienungen im Umkreis lahm legen können. Auch mal eine interessante Erfahrung...
Nachdem wir uns dann mit Lebensmitteln für die nächste Woche eingedeckt und uns von Jule verabschiedet haben (wobei wir ihr Institut nochmal bei Sonnenschein bewundern konnten), ging es los in Richtung Norden zum Yellowstone National Park.
Nach Begrüßung und Zeigen der Wohnung von Jule und Christoph chauffierten wir Jule noch zu ihrem pornösen, direkt am Meer liegenden Institut, welches wir uns auch erst einmal anschauen wollten.
Die Architektur ist schon ganz schön ausgefallen - unverputzter Beton, Fenster mit Meerblick, Innenhof mit Wasserlauf, Sonnenuntergang zwischen den Gebäudeteilen - nicht übel!
Und dazu noch Skulpturen aus Glas. Ein wirklich beeindruckendes Ensemble ;) Das einzige Problem war die fehlende Sonne - wir hatten in San Diego Bewölkung und 16°C Lufttemperatur. Das kommt da nicht all zu oft vor.
Dennoch wollten wir den Tag noch ein wenig nutzen und so machten wir uns auf zum Pine Trees State Park. Dieser liegt gleich nebenan und ebenfalls direkt am Meer. Das Auto wurde also am Strand abgestellt und wir gingen zu Fuß am Strand entlang zu dem State Park.
Auf dem Weg dorthin fand Ron wieder ein tolles Fotomotiv mit weißen Steinen am Strand und ankommenden Wellen. Dummerweise gefiel seiner Kamera das Motiv aber nicht und so stellte sie einfach ihre Dienste ein und behauptete einen Systemfehler in der Fokusautomatik zu haben. Und selbst gutes Zureden half nicht.
So ging es also, schon mit dem schlimmsten rechnend in den Park, welcher gute Gelegenheiten bietet zum Wandern und Natur bestaunen. Dies haben wir auch drei Stunden lang ausgenutzt. Glücklicherweise hat sich Ron's Kamera doch noch dazu überreden lassen, ein bisschen länger durch zu halten und so konnte die Wanderung durch den Wald und die Steilklippen hinunter in vollen Zügen genossen werden.
Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann auch noch durchsichtige Steine gefunden (kein Glas!) Ich hab den Stein auch erst mal für eine Qualle gehalten, aber nein, war es dann doch nicht. Wir wissen noch nicht, was das für Dinger sind, aber das finden wir sicher noch raus.
Zurück im Auto ging es dann zu den La Jolla Shores, ein eigentlich sehr hübscher Strand in einer relativ kleinen Bucht gelegen. Und unter normalen Umständen sieht das sicher noch besser aus. Bei schlechtem Wetter und - wie üblich - außerhalb der Saison war der Strand unbevölkert und nicht so gut gepflegt. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht davon abhalten uns einmal ins kalte Wasser des Pazifiks zu werfen. Die Baderunde fiel nicht so lange aus, aber dafür können wir auch den Pazifik von unserer Erlebnis-Wunsch-Liste streichen.
Den Abend haben wir dann zusammen mit Jule und Christoph bei Burgern im ... und einer Runde UNO ausklingen lassen.
Der nächste Tag stand ungeplanter Weise ganz im Zeichen von Blog schreiben und Fotos aufarbeiten. So hatten wir abends nur noch Zeit, bei einer Hertz Station vorbei zu schauen, da unser Auto langsam aber sicher Luftdruck in einem Reifen verlor. Der freundliche Mitarbeiter im Marriot sagte uns dann, wir sollten das Auto am Besten austauschen, er hätte aber keine von diesem Typ da. Wir sollten also zum Flughafen fahren, wobei er uns gleich noch eine Adresse auf einer Karte anmarkerte. Dort angekommen standen wir allerdings vor einem weiteren Marriott Hotel und die Dame dort sagte uns, dass sie uns leider auch nicht helfen könne und ihr Freund Marcus wohl die falsche Adresse markiert hatte. Also ging es von dort aus weiter, diesmal wirklich zum Flughafen, wo wir das Auto auch ohne Probleme tauschen konnten. Dafür mussten wir allerdings erst einmal einen Ford Explorer ablehnen, weil der uns zu klein war. Am Ende sind wir bei einem weiteren Chevy Traverse gelandet. Diesmal aber in weiß! Da sieht man den Dreck besser drauf ;) Cool sieht er auf jeden Fall aus.
Tags darauf haben wir noch einen Blick von Harbor Island auf Downtown San Diego geworfen, was wir eigentlich auch schon den Tag zuvor hätten machen können, da die Autovermietung gleich um die Ecke liegt. Aber so konnten wir da gleich nocheinmal vorbeifahren, da unsere Fernbedienungen zum Öffnen der Türen nicht mehr funktionierten. Die nette Dame von Hertz wies uns dann erst einmal darauf hin, dass gleich gegenüber eine Militätbasis liegt und deren Störsender alles mögliche an Fernbedienungen im Umkreis lahm legen können. Auch mal eine interessante Erfahrung...
Nachdem wir uns dann mit Lebensmitteln für die nächste Woche eingedeckt und uns von Jule verabschiedet haben (wobei wir ihr Institut nochmal bei Sonnenschein bewundern konnten), ging es los in Richtung Norden zum Yellowstone National Park.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Es gibt uns noch!
Wie schon der Titel sagt: es gibt uns noch. Wir sind jetzt im Yellowstone National Park und Internet ist hier sehr rar. Momentan sind wir an der Nordgrenze des Parks um wenigstens mal zu duschen und gleich geht es wieder hinein zum kochen und schlafen.
Morgen sind wir immernoch hier und machen uns dann auf den Weg zurück zur Ostküste. Wir hoffen dann auch die letzte Woche im Blog auch wieder aufholen zu können. Wir haben Unmengen toller Bilder dieses Parks, es gibt hier einfach viel zu viel zu sehen!
Allerdings ist hier auch schon fast der Winter ausgebrochen und den ersten Schnee hatten wir auch schon!!!
Also denn, dranbleiben und bis bald!
Morgen sind wir immernoch hier und machen uns dann auf den Weg zurück zur Ostküste. Wir hoffen dann auch die letzte Woche im Blog auch wieder aufholen zu können. Wir haben Unmengen toller Bilder dieses Parks, es gibt hier einfach viel zu viel zu sehen!
Allerdings ist hier auch schon fast der Winter ausgebrochen und den ersten Schnee hatten wir auch schon!!!
Also denn, dranbleiben und bis bald!
Montag, 4. Oktober 2010
Komische Bäume
Nachdem wir den Vormittag im 29 Palms Resort genutzt hatten, um den Blog mal wieder zu aktualisieren, ging es danach in die Stadt um etwas zum Frühstück für den nächsten Tag zu organisieren. Nachdem wir unsere Milch für den Haferschleim gefunden hatten, ging es zum Oasis Visitor Center. Hier hat uns die nette Rangerin ein paar Trails empfohlen, die wir in eineinhalb Tagen abwandern könnten.
Mit Karte gewappnet machten wir uns also durch den Nordeingang in den Joshua Tree National Park.
Gestartet haben wir mit einem 3 Meilen Round-Trip zum Gipfel des 1664 Meter hohen Ryan Montain.
Hier konnten wir uns einen tollen Überblick über die Landschaft verschaffen und sind zugleich dem Regen im Tal entkommen,
der uns von hier oben mit einem Regenbogen belohnt hat.
Nach dieser Tour ging es mit dem Auto zum 1581 Meter hohen Keys View, von wo aus man in das nächste Tal blicken konnte. Die trübe Luft, die einem hier die Sicht auf die Berge versperrte, waren nicht etwa Wolken. Es handelte sich dabei um Luftverschmutzung aus den Großstädten Südkaliforniens.
Weiter ging es dann zum Hidden Valley, wo wir die Felsen bei Sonnenuntergang betrachten wollten. Doch dafür kamen wir etwas zu spät, da sich die Sonne auch schon hinter den Wolken versteckt hat.
Angeguckt haben wir uns das verborgene Tal trotzdem und haben danach auch gleich auf dem gleichnamigen Campingplatz unseren Schlafplatz für die Nacht gefunden. Am nächsten Morgen bot sich bei aufgehender Sonne eine herrlich Kulisse für unser Frühstück.
Munter und gestärkt machten wir uns danach auf den Weg, um die "Lost Horse" Goldmine zu ersteigen. Was für eine trostlose Gegend! Also die Bäume sehen ja auch so schon ziemlich skurril aus, aber als dann so eine riesige Fläche abgebrannter, schwarzer Bäume zu sehen war, war das ganz schön bedrückend.
Die nächste "Enttäuschung" kam dann, als wir in dieser trostlosen Gegend endlich die Mine erreichten. Ein Zaun!
Na toll! Nicht nur, dass es einem das Knipsen erschwerte, auch dass man nicht näher an die ganze Sache heran konnte, hat uns dazu bewogen schon an dieser Stelle den Rückweg anzutreten. Dabei wurden wir auch noch von einem Regenguss überrascht. Da die Joshua-Trees nun auch nicht wirklich eine Unterstellmöglichkeit bieten, blieb uns nichts weiter übrig als weiter zu laufen. Am Auto angekommen hatte es dann aber auch schon wieder aufgehört. Trotzdem haben wir uns für den Zwischenstopp an der Hall of Horos mit unseren Regenjacken ausgestattet.
Ein bisschen haben wir die auch gebraucht. Doch dann hat sich endlich die Sonne durchgekämpft. So konnten wir ohne nass zu werden beim Skull Rock herumklettern.
Anschließend ging es weiter mit dem Auto zum Cholla Cactus Garden. Dies ist eine Ebene mitten im National Park, in der ein Kaktus neben dem anderen steht und so das ganze Tal ausfüllt.
Das waren interessante Kontraste, die sich da boten. Die unteren Teile der Kakteen waren schwarz verbrannt und darüber haben sich frische, helle Triebe gebildet.
Den letzten Halt für diesen Tag machten wir auf dem Campingplatz bei Cottonwood Spring. Von dort ging es zu Fuß los mit dem Ziel Lost Palms Oasis. Da wir an dieser Stelle aber ein Kommunikationsproblem ;) hatten, ging über einen "kurzen" Umweg zum Visitor Center, an welchem wir auf der Karte feststellten, dass wir auf der Hauptstraße doch in die andere Richtung hätten laufen müssen. (An dieser Stelle hat sich dann auch mal wieder mein Sprichwort: "Der rechte Weg ist immer der Linke." bewahrheitet.)
Am richtigen Ausgangspunkt angekommen starteten wir dann den 11,6 km langen Rundweg. Gleich am Anfang konnten wir einige der Palmen sehen.
Doch viel erstaunlicher war der Anblick auf diese am Ziel. Mitten in einem Canyon ragen auf einmal riesigen Palmen in die Höhe und fügen sich mit der rauen Felswand dahinter zu einem sehr gewöhnungsbedürftigen Bild zusammen.
Bevor wir dieses Bild jedoch auf uns wirken lassen konnten,
sind wir noch einer Schlange und einer Samt-Ameise begegnet.
Auf dem Rückweg konnten wir dann noch den Sonnenuntergang und eine "Tarantula", wie sie hier heißt, bestaunen.
Nach einer erneuten Katzenwäsche ging es zeitig ins Bett um am nächsten Morgen pünktlich in San Diego zu sein.
Mit Karte gewappnet machten wir uns also durch den Nordeingang in den Joshua Tree National Park.
Gestartet haben wir mit einem 3 Meilen Round-Trip zum Gipfel des 1664 Meter hohen Ryan Montain.
Hier konnten wir uns einen tollen Überblick über die Landschaft verschaffen und sind zugleich dem Regen im Tal entkommen,
der uns von hier oben mit einem Regenbogen belohnt hat.
Nach dieser Tour ging es mit dem Auto zum 1581 Meter hohen Keys View, von wo aus man in das nächste Tal blicken konnte. Die trübe Luft, die einem hier die Sicht auf die Berge versperrte, waren nicht etwa Wolken. Es handelte sich dabei um Luftverschmutzung aus den Großstädten Südkaliforniens.
Weiter ging es dann zum Hidden Valley, wo wir die Felsen bei Sonnenuntergang betrachten wollten. Doch dafür kamen wir etwas zu spät, da sich die Sonne auch schon hinter den Wolken versteckt hat.
Angeguckt haben wir uns das verborgene Tal trotzdem und haben danach auch gleich auf dem gleichnamigen Campingplatz unseren Schlafplatz für die Nacht gefunden. Am nächsten Morgen bot sich bei aufgehender Sonne eine herrlich Kulisse für unser Frühstück.
Munter und gestärkt machten wir uns danach auf den Weg, um die "Lost Horse" Goldmine zu ersteigen. Was für eine trostlose Gegend! Also die Bäume sehen ja auch so schon ziemlich skurril aus, aber als dann so eine riesige Fläche abgebrannter, schwarzer Bäume zu sehen war, war das ganz schön bedrückend.
Die nächste "Enttäuschung" kam dann, als wir in dieser trostlosen Gegend endlich die Mine erreichten. Ein Zaun!
Na toll! Nicht nur, dass es einem das Knipsen erschwerte, auch dass man nicht näher an die ganze Sache heran konnte, hat uns dazu bewogen schon an dieser Stelle den Rückweg anzutreten. Dabei wurden wir auch noch von einem Regenguss überrascht. Da die Joshua-Trees nun auch nicht wirklich eine Unterstellmöglichkeit bieten, blieb uns nichts weiter übrig als weiter zu laufen. Am Auto angekommen hatte es dann aber auch schon wieder aufgehört. Trotzdem haben wir uns für den Zwischenstopp an der Hall of Horos mit unseren Regenjacken ausgestattet.
Ein bisschen haben wir die auch gebraucht. Doch dann hat sich endlich die Sonne durchgekämpft. So konnten wir ohne nass zu werden beim Skull Rock herumklettern.
Anschließend ging es weiter mit dem Auto zum Cholla Cactus Garden. Dies ist eine Ebene mitten im National Park, in der ein Kaktus neben dem anderen steht und so das ganze Tal ausfüllt.
Das waren interessante Kontraste, die sich da boten. Die unteren Teile der Kakteen waren schwarz verbrannt und darüber haben sich frische, helle Triebe gebildet.
Den letzten Halt für diesen Tag machten wir auf dem Campingplatz bei Cottonwood Spring. Von dort ging es zu Fuß los mit dem Ziel Lost Palms Oasis. Da wir an dieser Stelle aber ein Kommunikationsproblem ;) hatten, ging über einen "kurzen" Umweg zum Visitor Center, an welchem wir auf der Karte feststellten, dass wir auf der Hauptstraße doch in die andere Richtung hätten laufen müssen. (An dieser Stelle hat sich dann auch mal wieder mein Sprichwort: "Der rechte Weg ist immer der Linke." bewahrheitet.)
Am richtigen Ausgangspunkt angekommen starteten wir dann den 11,6 km langen Rundweg. Gleich am Anfang konnten wir einige der Palmen sehen.
Doch viel erstaunlicher war der Anblick auf diese am Ziel. Mitten in einem Canyon ragen auf einmal riesigen Palmen in die Höhe und fügen sich mit der rauen Felswand dahinter zu einem sehr gewöhnungsbedürftigen Bild zusammen.
sind wir noch einer Schlange und einer Samt-Ameise begegnet.
Auf dem Rückweg konnten wir dann noch den Sonnenuntergang und eine "Tarantula", wie sie hier heißt, bestaunen.
Nach einer erneuten Katzenwäsche ging es zeitig ins Bett um am nächsten Morgen pünktlich in San Diego zu sein.
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